Coronavirus und Ernährung:

Wir können eine Infektion selbstverständlich nicht mit einer speziellen Ernährungsweise heilen, aber wir können unser Immunsystem, das für die Bekämpfung des Virus im Körper massgeblich verantwortlich ist, mit einer immunmodulierenden und antientzündlichen Ernährung unterstützen.

Wir möchten sie darauf aufmerksam machen, dass Online-Ernährungsberatung nicht nur Sie persönlich vor dem Virus schützt, sondern durch die Verringerung von Kontakten auch die Allgemeinheit vor einer schnelleren Ausbreitung bewahrt!

Auf dieser Seite informieren wir Sie über:

Immunmodulierende Ernährung

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Immunmodulierende Ernährung:

Der Zustand unseres Immunsystems ist entscheidend dafür wie wir mit einer Viruserkrankung fertig werden. Eine ausreichende Versorgung mit verschiedenen essenziellen Nährstoffen ist für die Funktionalität des Immunsystems sehr wichtig.

Nachfolgend stellen wir Ihnen einige dieser Inhaltstoffe vor:

Die Aminosäuren Arginin und Glutamin: Ein Mangel an Nahrungseiweiß bzw. der genannten Aminosäuren ist mit einer Verschlechterung der Immunfunktion verbunden. Sie regulieren Schlüsselwege der Immunantwort des Körpers auf eingedrungene infektiöse Bakterien und Viren.

Fettsäuren: Hier sind es die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die eine große Rolle – besonders im Bezug auf Entzündungsprozesse  – spielen. Während Omega-6-Fettsäuren im Körper über Arachidonsäure zu entzündungsfördernden Eicosanoiden umgewandelt werden wirken Omega-3-Fettsäuren antientzümdlich. Beide Fettsäuren werden im Körper über die gleichen Enzymesysteme verarbeitet. Sie konkurieren also um den gleichen Stoffwechselweg, sodaß eine ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäure gleichzeitig die Synthese von entzündungsfördernden Eicosanoiden aus Omega-6-Fettsäuren hemmt.

Viamin D: Für dieses Vitamin gibt es hinweise, dass ein reuzierter Vitamin-D-Status mit verscvhiedenen Autoimmunerkrankungen in Zusammenhang steht. (Ein Zusammenhang mit einer verschlechterten Immunantwort auf Infektionserkrankungen wird diskutiert)

Vitamin C und Zink: – sind essenzielle Mikronährstoffe, die für ein optimal funktionierendes Immunsystem unerlässlich sind. Sie haben antioxidatives potential und schützen damit einen Teil der  Immunzellen vor oxidativem Stress.

Polyphenole: sind bioaktive Substanzen mit anti-iflammatorischer und anti-allergener Wirkung. (siehe auch antientzündliche Ernährung).

Probiotika: so nennen sich nützliche Mikroorganismen (vor allem Bakterien) die in unserem Darm leben. Sie haben einen positiven Eifluss auf das Immunsystem und sorgen unter anderem dafür, das pathogene Organismen den Weg ins Innere des Körpers nicht finden können.

Machen Sie sich keine Sorgen um die Kosten

Alle gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen eine Ernährungstherapie. Wir informieren Sie gerne in einem kostenlosen, unverbindlichen Telefonat über die Fördermöglichkeiten.

Rufen sie uns an, vereinbaren sie einen terminierten Rückruf eines unsere Ernährungsexperten oder nutzen Sie unser Kontaktformular um ihre Fragen zu stellen.

Antientzündliche Ernährung:

Entzündliche Prozesse spielen eine große Rolle bei vielen Erkrankungen. Von Arthrose über Rheuma bis hin zu Zöliakie. Auch bei Virusinfektionen sind entzündliche Prozesse im Körper aktiv, die eine Heilung erschweren und das Immunsystem schwächen. Nachfolgend haben wir für sie Antioxidantien, sekundäre Planzenstoffe und andere Inhaltsstoffe aufgelistet, die eine antientzündliche Wirkung haben. Selbstverständlich sollten Sie – wenn möglich – nicht als Nahrungsergänzungsmittel sondern in ihrer natürlichen Form zu sich genommen werden.

Vitamin C (Ascorbinsäure): zu finden in Obst und Gemüse, vor allem in Paprika, Brokkolie, Rosenkohl, Grünkohl, Fenchel, Sanddorn,Hagebutte, Kiwi, schwarze Johannisbeere und Zitrusfrüchten. Tip: VitaminC ist wasserlöslich und hitzeempfindlich -Gemüse also möglichst nur kurz dünsten oder dämpfen.

Vitamin E (Tocopherole, Tocotrienole): zun finden in Pflanzenölen, vor allem in Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, rotem Palmöl und Olivenöl. Tip: Weizenkeimöl nicht erhitzen, da es hitzeepfindliche Fettsäuren enthält.

Polyphenole: zu finden in rotem/blauem/Violetten Obst und Gemüse, vor allem: Beeren, Pflaumen, Kirschen, Äpfel, Granatäpfel, Oliven(öl), Soja. Aber auch in Getränken wie grünem Tee, Kaffee und dunklem Kakao oder Gewürzen/Heilpflanzen wie Zimt, Oregano, Kamille, Arnika, Ginko. Tip: Vor allem kommen diese Stoffe in den Schalen und Randbereichen der Pflanzen vor – also nicht schälen.

Carotinoide (Betecarotin, Lycopin): zu finden in Tomaten, Karotten und Wassermelonen. Tip: in Dosentomaten und Tomatenmark ist mehr Lycopin enthalten als in frischen reifen Tomaten.

Curcumin: zu finden in der Kurkumawurzel und in Ingwer aber auch in Pulverform oder als Bestandteil von Currypulver.

Capsaicin: zu finden in Chilli

Monoterpene: zu finden ätherischen Ölen von schwarzem Pfeffer, Baldrian, Salbei oder Pfefferminze

Bromelain: zu finden in Ananas

Omega-3-Fettsäuren (ALA, DHA, EPA): zu finden in Leinöl, Hanföl, Rapsöl, Walnussöl und in fettem Kaltwasserfischen wie Lachs, Hering, Makrele oder Sardelle. Tip: Diese Öle niemals erhitzen und rasch verbrauchen.

Auch die Mineralstoffe Magnesium (in Sonnenblumenkernen, Mandeln, Sesam, Spinat, Kartoffeln….) und Zink (in Vollkornprodukten, Linsen, Soja, Kürbiskernen) wirken sich positiv auf entzündliche Prozesse aus.

Online – Ernährungstherapie während der Coronaepedemie:

Mit einer Ernährungsberatung per Videochat verringern sie unnötige Kontakte und tragen aktiv dazu bei die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Rufen Sie uns kostenlos und unverbindlich an und wir informieren Sie über die Möglichkeiten. Ernährungstherapie von zu Hause – Ihre Krankenkasse unterstüzt Sie dabei.

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